OTTO Normalgeek – Eindrücke vom BarCamp Hamburg

René Sasse und @Moeffju stellen Social Harbor vor

BarCamp Hamburg. Die Fünfte. Wie in den vorangegangenen Jahren strömten wieder hunderte Hipster-Nerds in die heiligen Hallen auf dem Campus der OTTO Group. Das Motto wurde bereits in der Einführungssession vorgegeben: “Eat. Share. Love.”

I knew BarCamp before it was cool. Und dieses Eventformat ist in der Tat ziemlich cool: Eine sich selbst thematisch gestaltende Konferenz, bei der zu Anfang nur Zeitslots feststehen und die Teilnehmer den Rest mitbringen. Aber eigentlich bin ich ja diesen Tag eh nur zum BarCamp gegangen, damit ich Mutti auf die Frage, ob ich endlich mal eine ausreichende Mahlzeit hatte, “Ja!” antworten kann. Nach einem ausgiebigen Frühstück mit Rührei und Croissants (sicher finden sich auf Foodspotting dazu Bilder) ging es los: die Einführungssession. Nach einer kurzen Erklärung des Prinzips startete die Sessionrunde, in der die Teilnehmer, nunmehr passiv als aktiv, sich in eine Reihe drängelten, um nacheinander ihre Themen vorzustellen. Der Tag begann.

Und er begann mit einer Atemübung. Ein knuffiger älterer Herr, seines Zeichens Atemtrainer und Schmied, lehrte den Interessierten, wie wir unser Zwerchfell aktivieren: Durch ganz viel Hahahahehehehihihihohohohuhuhu. Stellt euch fünfzig Onliner vor, die alle von einem karminrotpulloverten Opi richtiges Atmen beigebracht bekommen. Ja.

In der Mittagspause der gewöhnliche Agentur-Jibberjabber: wer wo aufhört, wer wo anfängt. Spannend. Die Hamburger Agentur Beebop hat für ihren Kunden klarmobil eine Umsonsttelefonzelle aufgestellt. Schön analog. Apropos analog: Es lief auch jemand mit Polaroid-Kamera herum. Aus Nerd-Nerds wurden Hipster-Nerds, ich sag’s doch.

Wusstet ihr übrigens, dass man mit nur einer Hand bis einschließlich 31 zählen kann? Mit dem Binärsystem. Kennt ihr alle: Die Einsen und Nullen, an und aus, das was euer Computer so macht. Wenn wir dieses System auf Finger anwenden, sodass ein ausgestreckter Finger eine 1 darstellt und ein eingezogener Finger eine 0, können wir ganz einfach zählen. Der Daumen steht für die 1 im Dezimalsystem. Der Zeigefinger für die 2, der Mittelfinger für die 4, der Ringfinger für die 8 und der kleine Finger für die 16. Will man jetzt also die Zahl 17 darstellen, streckt man den Daumen und den kleinen Finger aus, geschrieben im Binärsystem hieße das 10001. Die 20 wäre eine 16 und eine 4, also kleiner Finger und Mittelfinger beziehungsweise 10100. Leicht, ja?

Für das den dritten Mottopunkt, die Liebe, sorgte besonders eine Herzblatt-Session. Der Nerd-Rudi-Carrell Manuel Schmutte führte durch den Abend. Mit viel Törö sollte in die Kommandozeile der Liebe eingegeben werden: zip pärchen frau mann. Gerüchten zufolge soll der glückliche Gewinner seiner jungen Dame am nächsten Morgen ein bei ihm vergessenes Ladekabel mitgebracht haben. Geeks halt.

Dieses BarCamp war mal wieder voller Energie und Leben, dynamisch. Viele neue Eindrücke. Sessions über Besitz-on-Demand, das Zusammenleben von Nerds und Nerdettes, Mac-Tools, Community Management, Koffein und eine von und für Serienjunkie haben die zwei Tage sehr besonders gemacht. Und natürlich auch die hervorragende Organisation, die dafür gesorgt hat, dass 700 Menschen zwei Tage lang getreu dem Eventmotto futtern, teilen und lieben konnten.

3 Kommentare zu „OTTO Normalgeek – Eindrücke vom BarCamp Hamburg“

  1. [...] TLGG: OTTO Normalgeek – Eindrücke vom Barcamp Hamburg [...]

  2. @renehamburg sagt:

    Hey,

    > Es lief auch jemand mit Polaroid-Kamera herum.

    Das war nicht “irgendwer”, dass war ich :-) der da links auf dem fotos (Team Sheldon)… aka @renehamburg

    > Aus Nerd-Nerds wurden Hipster-Nerds, ich sag’s doch.

    Gegendarstellung:

    Ich bin kein Hipster ;-)
    Das das ist oldschool!!1elf! Und ich LIEBE fotos!

    So. Das war’s auch schon.

    Viele Grüße und noch einen schönen Tag
    Rene

  3. Jan sagt:

    Leider war ich nicht dabei…es soll aber ein netter Tag gewesen sein!
    Hoffentlich schaffe ich es nächstes Jahr endlich mal. Denn das BarCamp in Hannover hat mir wirklich gut gefallen.

Kommentieren