Shock and Awe: TLGG auf der SMW Berlin

Es ist Herbst und es ist 2014 und das bedeutet: Die Social Media Week Berlin zieht durch die Stadt. Eine Woche lang wurde zu Medien, Journalismus, Marketing und Gesellschaft gesprochen, gearbeitet, nachgefragt und laut gedacht. Es wurde netzgewerkt und angestoßen, gefeiert und gemeckert und wir waren dabei. Als Partner, als Vortragende und als Besucher.

Ein abschließendes Fazit wollen wir uns an dieser Stelle nicht anmaßen. Zu umfangreich das ganze Ereignis, zu facettenreich das Programm, zu vielfältig unsere Eindrücke. Was wir aber gern tun: euch noch einmal unsere Auftritte und Vorträge servieren. Denn die gab es nicht nur als Livestream, die gibt es gemeinsam mit vielen anderen Keynotes, Panels und Präsentationen als Videoarchiv. Schenkt euch also Tee ein und holt Versäumtes nach.

„Wir glauben, Mercedes wird in Zukunft keine Autos mehr verkaufen.“

Unsere Strategen Alexander Paulski und Tina Schwarze begruben, reanimierten und restaurierten das Konzept „Zielgruppe“ aus Marketing- und Kommunikationssicht. Und ließen sich zu Prognosen hinreißen, die nur auf den allerersten Blick gewagt wirken. 

„Superspannende Entwicklungen, von denen ich euch nichts erzählen darf!“

In ihrem Vortrag zu Dark Twitter widersetzte sich Laura Sophie Dornheim dem Agenturauftrag, die Social Media Week mit Marketingthemen zu durchdringen. Finden wir super, weil ihr Einblick in die Plattform hinter der Plattform stattdessen mit Internetphilosophie, guten Schlüssen und ein paar guten Zitaten von der dunklen Seite reizte. 

„Now, that’s a pretty shock-and-awe approach you have there.“

Nicht von uns veranstaltet, aber mit TLGG-Mitwirkung: Das Panel zur Frage „German Privacy Law: Perk or Burden“, zu dem die Kanzlei Härting auch unseren Strategen Max Orgeldinger geladen hatte. Zu dritt näherte sich das Panel über StudiVZ, gefühlte Datensicherheit und den Wert von Privatsphäre einer Antwort auf die Paneltitelfrage. (Spoiler: Sie wurde nicht final gefunden.)

„Mit das Beste“

Jonathan Scholz‚ Präsentation zum Internet of Now wurde leider nicht gefilmt. Sonst könnten wir das Lob, das er dafür eingefahren hat, hier noch einmal kritisch würdigen. So bleibt uns nur Applaus!

Nicht stehenbleiben!

Und während wir hier noch Eindrücke sortieren, stehen die Zeichen der SMW Berlin schon auf 2015. Wir sind gespannt und würden uns doch ein paar Dinge wünschen – vor allem ein Aufbrechen der 2014 doch sehr zentralistischen Strukturen. Zum einen sollte so ein Mammutevent nicht nur von vergleichsweise wenigen geschultert werden müssen, zum anderen würden wir gern auch wieder Leute zu uns einladen. Mit Content, Kissenburgen, Shock, Awe, guten Getränken und gewagten Prognosen.