Wir auf dem Barcamp Berlin 2015

Wir sind ja generell für alles Neue zu begeistern. Das liegt in unserer Natur. Wenn wir dabei noch etwas lernen und uns mit anderen Gleichgesinnten austauschen können – um so besser! Deshalb gingen wir gern zum diesjährigen Barcamp Berlin. Um neue Ideen und Leute kennenzulernen und vorzustellen und auch das Barcamp-Format allgemein mal wieder anzuprobieren.

Zusammen mit 130 physisch Anwesenden und unzähligen mehr, die die Veranstaltung auf Twitter verfolgten, fanden wir uns vom 7.-8. März in den Räumen der Evangelischen Schule Berlin Zentrum ein, bereit unsere Horizonte zu erweitern. Es fühlte sich ein bisschen an wie Schulzeit. Nur dass wir uns damals nie als @deroderdieneue und mit drei Hashtags zu unserer Person vorstellten.

Barcamp Berlin 2015 StellaDas Besondere an einem Barcamp ist, dass jeder Sessions zu jedem Thema anbieten kann, je nach Interessengebiet. Niemand weiß vorher, wie das Programm aussehen wird. Erlaubt ist, was gefällt. Dementsprechend vielseitig fällt auch das Angebot aus.

Barcamp Berlin 2015 Plan

Wie bei einer Online-Versteigerung werden die 45-minütigen Vorträge und Diskussionen zu den unterschiedlichsten Themen an Wissenshungrige vermittelt. Dabei kann die Bandbreite der Sessions praktisch alles abdecken, von nützlichen Insights zu interessanten Conversation Starters. In diesem Fall: von Schuhe binden, Pilze züchten, Usability Checks, Insekten essen bis Geldverdienen mit Blogs und Value Proposition Design.

Barcamp_Berlin_Pilze

Auf den ein oder anderen mag das willkürlich wirken. Aber der offenen Austausch bietet die Möglichkeit, neue Themen für sich zu entdecken und auch mal über den eigenen Tellerrand hinweg von anderen Tellern zu schlemmen. Und auch wir haben nicht davor zurückgeschreckt, unser Wissens-Buffet mit anderen zu teilen. Florian referierte zu unserem Lieblingsthema „Digitale Transformation“ und Bastian erklärte uns, was „Responsive Content“ ist.

Barcamp Berlin_Florian Hinz_Bastian Bilz

Nach zwei Tagen mit genug Input, um einen Social Media Manager zu befriedigen, fällt das Resümee positiv aus. Die Atmosphäre ist aufgeschlossen und interessiert. Wir haben mehr Visitenkarten eingeheimst, als wir tragen können. Und am Wichtigsten: Wir haben probiert und gemacht, gefragt und diskutiert, und unser Horizont ist ein ganzes Stück größer geworden.

TLGG_Barcamp_BerlinWir danken Ramón Goeden für die zur Verfügungstellung des Headerbildes, des Schnappschusses von Stella und der schönen Sessionübersicht.