Büromusik – Neue Leute, neue Ohrwürmer

Fahrstuhlmusik ist ja sehr verpöhnt. Belangloses Hintergrundgedudel, das zu Powernaps zwischen Etage 3 und 13 einlädt. Ganz anders verhält es sich mit Büromusik: Diese Musikgattung genießt weltweit höchstes Ansehen und rettet uns allen regelmäßig den Tag. Dabei könnten die Geschmäcker bei TLGG nicht unterschiedlicher sein: Aus manchen Kopfhörern klingt leise Klassik, während die Kollegin nebendran niemals etwas unter 180 bpm anschalten würde.

Einigen können sich die meisten bei uns vor allem auf eines: die gute alte Popnostalgie. Sehr zum Leidwesen jenes Kollegen, der am Abend seinen Spotify-Account zur Verfügung stellt, um dann im nächsten Mix der Woche nur noch Aqua, Salt-N-Pepa und Echt vorgeschlagen zu bekommen. Bei unseren Newbies muss man da allerdings keine Sorge haben: 1A-Musikgeschmack. Seht selbst:

Anika
Anika ist bei uns Lektorin, Texterin, Kommunikatorin, kurz: Community Managerin. Dass sie eine wahre Wortakrobatin ist, beweist auch ihr verrücktes Talent, Worte blitzschnell rückwärts aussprechen zu können. Musik hört sie trotzdem lieber vorwärts. Morgens am besten so entspannt wie möglich: „It’s time“ von Imagine Dragons zum Beispiel. Mittags hilft vor allem Nirvana und abends wird es elektronisch: „Howling“ von Frank Wiedemann und RY X.

Annika
Noch eine Annika, aber mit Doppel-N. Bei uns macht sie Strategie und analysiert alles, was sich analysieren lässt. Dabei stellt sie öfter fest: Läuft bei uns. Und daran erinnert sie morgens „Bright Future in Sales“ von Fountains of Wayne. Doch egal wie sehr es bei uns läuft, auch die Besten schwächeln mal, das Rezept dagegen: „PONPONPON“, ein sehr bunter, sehr sinnloser – der Text ergibt auch auf Japanisch keinen Sinn – Song. Abends werden die großen Helden ausgepackt: David Bowie mit „Golden Years“.

Antje
Antje heißt Antje, weil sie als Baby, zumindest laut ihren Eltern, aussah wie Frau Antje Pikantje. Ihr wisst schon, die mit dem Gouda. Babyfotos werden hoffentlich bald zur abschließenden Beweisführung nachgereicht. Bei TLGG hat Antje höchstens mittelbar mit Käse zu tun: sie ist Projektmanagerin. Morgens gibt es bei ihr „Welcome to the Disco“ von Air Power – trifft manchmal zumindest gefühlt auch auf unser Büro zu. Mittags folgen die „Good Vibrations“, die selbst die müdesten Kollegen aufwecken und wenn der Tag vorüber ist, „I feel love“ von Donna Summer.


Eyleen
Unser Bällebad ist der objektgewordene Eisbrecher, trotzdem dauert es meist ein wenig, bis unsere Newbies den Sprung wagen. Bei Eyleen ist er zumindest schon in Planung, wenn sie nicht gerade das Projektmanagement als Werkstudentin unterstützt. Früher Kelly-Fan, hat sich das heute zum Guten hin geändert. The Asteroids Galaxy Tour machen ihr mit „Around the Bend“ gute Laune in der Bahn, Todd Terje passt perfekt zum Nachmittagskaffee und abends beginnt alles, was Spaß macht bei Eyleen mit W: Wassermelone, Weißwein und WhoMadeWho.

Rebekka
Wie man das von Projektmanagern erwartet, ist Rebekka für jede Eventualität des Arbeitstages musikalisch gerüstet: Bei Schreibedarf gibt es „Without me“ von Eminem auf die Ohren. Für hippieeske Gefühle muss es Van Morrison sein, wenn alles läuft, wird das mit „Elastic Heart“ gefeiert. Und wenn der Kopf mal nicht so will, wie er soll, trifft nichts diese Stimmung besser als „Where is my mind“. Rebekka hat übrigens einen Hund namens Eddie, benannt nach dem großen Eddie Van Halen.

Sharing is caring und gute Rezepte gibt man immer gerne weiter, deswegen kommen hier die Musiktipps unserer Newbies im handlichen Playlistformat.

Doch auch wenn wir bereits mit verdammt guter Büromusik versorgt sind, lernen wir immer gerne dazu. Wenn du also nicht nur gute Playlists erstellen kannst, sondern auch noch andere Fähigkeiten unserer Wunschzettels hast, dann meld dich bei uns.